
Hören Sie auf, Rätsel über die Ursachen für den Ausfall der Heizgeräte zu raten.
Die meisten PID-Controller tun im Grunde nur eines: Sie halten die Temperatur bei dem Wert, den Sie ihnen vorgegeben haben. Das ist die Grundfunktion. Doch das Problem ist: Normalerweise merkt man erst, dass etwas nicht in Ordnung ist, wenn das Gerät bereits kaputt ist und man nur noch einen Haufen Schrott vor sich hat.
Wir gehen diesen Weg nicht mehr. Anstelle dessen überwachen diese neuen, selbstdiagnostizierenden Controller tatsächlich den Zustand des gesamten Heizkreises.
Fehler früh erkennen
Wir haben Stromsenoren sowie Kontrollmechanismen direkt in den Kreislauf integriert. Stellen Sie sich vor: Normalerweise muss man warten, bis die Temperatur stark sinkt, bevor ein „Fehleralarm“ ausgelöst wird. Bis dahin ist es bereits zu spät. Unser System vergleicht das von uns gesendete Signal mit der tatsächlichen Stromstärke. Wenn sie nicht übereinstimmen, wissen Sie sofort, dass das Heizgerät kaputt ist.
Außerdem sind wir mit diesen rätselhaften „Fehlermeldung 01“-Botschaften fertig – jetzt zeigt das Display einfach die Wahrheit an: „Heizgerät 3: Offener Schaltkreis“ oder „Detektierte Abweichung des Sensors“. Dadurch muss der Techniker nicht stundenlang nach dem Fehler suchen.
Umgang mit dem Chaos auf der Werkbank
Thermoelemente und RTDs werden stark beansprucht. Durch Vibrationen und Oxidation beginnen sie schließlich, falsche Werte anzuzeigen. Um das zu verhindern, verwenden wir zweielementige Sensoren. Der Controller vergleicht die Werte der Sensoren miteinander. Wenn einer der Sensoren abweicht, meldet das System das sofort. So kann man ihn rechtzeitig ersetzen, bevor er wirklich versagt und die Produktion beeinträchtigt.
Der faire Kompromiss
Mehr Diagnosen bedeuten mehr Komponenten im Signalweg. Und mehr Komponenten bedeuten auch mehr Möglichkeiten, dass etwas kaputtgeht. Es handelt sich dabei um ein Gleichgewichtsspiel – man muss entscheiden, wie viel Detailgenauigkeit man eigentlich braucht, im Vergleich zur Gesamtzuverlässigkeit des Systems.
Aber wir haben alles so einfach wie möglich gemacht. Man schaltet das Gerät einfach in die bestehende Anlage ein, passt die PID-Einstellungen an und lässt die Logik den Rest erledigen. Auf diese Weise wird die Wartung von „Reparieren, weil etwas kaputt ist“ zu „Reparieren, weil wir wissen, dass es bald kaputtgehen wird“. Das ist eine viel bessere Art, eine Werkstatt zu betreiben.