
Lassen Sie uns über Pultrudiertes Kohlenstofffaserverbundmaterial sprechen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie man solche Materialien eigentlich herstellt? Im Grunde zieht man kontinuierliche Kohlenstofffasern durch eine Harzlösung und schiebt sie anschließend durch einen erhitzten Formstoff. Da sich die Fasern alle entlang der Länge anordnen, entsteht ein Rohr, das äußerst stark ist – doch gleichzeitig kaum Gewicht hat. Es ist die ideale Wahl für Bereiche in Ihrem Bauwerk, in denen Stahl einfach zu schwer ist und Aluminium unter dem Druck wahrscheinlich verbiegen würde. Steifigkeit, die wirklich hält Da die meisten Kohlenstofffasern parallel zum Rohr verlaufen, ist die Längensteifigkeit extrem hoch. Wenn Sie diese Materialien für strukturelle Zwecke verwenden – beispielsweise für Roboterarme oder Präzisionswellen – werden Sie kein Problem mit Verbiegungen oder Deformationen haben. Ein weiterer Vorteil: Die Rohre reagieren kaum auf Temperaturschwankungen. Egal ob es im Januar eiskalt oder im Juli heiß ist – das Rohr behält immer seine Größe bei. Sie können also präzise Toleranzen einhalten, ohne sich Sorgen um eine Ausdehnung oder Schrumpfung des Materials machen zu müssen. Die Nachteile (Denn nichts ist perfekt) Es gibt jedoch auch Nachteile. Zwar sind diese Materialien hervorragend, was ihre Länge angeht, doch sie halten nicht so gut gegen Druckkräfte. Da die Fasern in einer bestimmten Richtung verlaufen, kann das Rohr brechen, wenn es zu stark zusammengedrückt wird oder wenn es unter einem hohen Radialdruck steht. Wenn Ihr Projekt hohe Drehmomente oder starke Zugkräfte erfordert, müssen Sie unbedingt darauf achten, welche Richtung die Fasern haben. Wir bieten verschiedene Wandstärken an, damit Sie den optimalen Kompromiss zwischen geringem Gewicht und Stabilität finden können. Wie man die Rohre in die Maschine einbaut Man kann Kohlenstofffaserverbundmaterial einfach nicht verschweißen – das funktioniert nicht. Um die Rohre in Ihr Gerät einzubauen, sollten Sie strukturelle Klebstoffe verwenden oder speziell gefertigte Aluminiumende verwenden. Noch etwas, worauf man achten muss: Diese Rohre sind zwar widerstandsfähig gegen Belastungen, doch sie sind brüchig. Ein starker Aufprall kann dazu führen, dass innere Risse entstehen – Risse, die von außen nicht sichtbar sind. Wenn Ihre Komponente in einer Zone mit hohen Belastungen verwendet wird, ist es sinnvoll, einen Ultraschalltest durchzuführen, um auf Nummer sicher zu gehen.