
Hören Sie auf, Ihre Infrarotleuchten zu zerstören!
Wenn Sie schon einmal Zeit in einer Lötanlage verbracht haben, kennen Sie sicherlich den Geruch dieser Gase. Diese Dämpfe sind wirklich unangenehm – und sie sind nicht nur schädlich für die Lungen, sondern auch eine echte Bedrohung für die Infrarotheizmodule.
Was passiert eigentlich? Alle diese flüchtigen organischen Verbindungen sowie Reste des Lötzusatzes gelangen direkt zum Heizelement. Sobald sie das Quarzglas der Infrarotlampe erreichen, brennen sie dort fest. Dadurch entsteht eine verschmutzte Schicht, die die Wärme im Inneren der Lampe einschließt. Die Lampe überhitzt dadurch und versagt viel früher als ursprünglich vorgesehen.
Es handelt sich dabei um einen frustrierenden Kreislauf.
Die Lösung: Die „Luftkuppel“
Wir haben eine bessere Lösung gefunden. Anstatt einfach ein Stück Glas vor die Lampe zu setzen und darauf zu hoffen, dass alles funktioniert, verwenden wir eine Luftkuppel.
Stellen Sie es sich wie eine Wand aus gefilterter Luft vor, die über die Oberfläche des Moduls weht. Dadurch entsteht eine physische Barriere, durch die die Dämpfe nicht dringen können. Das Ergebnis: Das Quarzglas bleibt kristallklar.
Der Unterschied in der Lebensdauer der Lampe ist enorm. Ohne diese Lösung müssen Sie die Lampen alle paar Wochen austauschen. Mit dieser Lösung kann man die volle Lebensdauer des Glühfadens nutzen.
Das Gleichgewicht finden
Man kann das Problem nicht einfach mit einem Ventilator lösen. Es muss ein Gleichgewicht gefunden werden. Man braucht ein Gebläse sowie ein Leitsystem, das einen konstanten Luftstrom gewährleistet. Wenn der Luftdruck zu niedrig ist, dringen die Dämpfe durch – und man ist wieder am Anfang. Wenn der Luftdruck jedoch zu hoch ist, kühlt das Werkstück selbst ab. Das stört das thermische Gleichgewicht und beeinträchtigt die Lötstellen.
Es bedarf etwas Feinabstimmung, um den idealen Druck zu finden – hoch genug, um die Lampe zu schützen, aber gleichzeitig niedrig genug, damit die Wärme ihre Wirkung entfalten kann.
Warum das wichtig ist
Neben der Erleichterung durch weniger häufigen Austausch der Lampen ist das auch eine intelligente Herstellungsweise. Wenn eine Lampe mit Ruß bedeckt ist, verliert sie ihre Leistungsfähigkeit. Der Controller muss dann mehr Energie verwenden, um die gewünschte Temperatur zu halten. Wenn das Glas sauber bleibt, erreicht die Wärme das Board gleichmäßig. Dadurch gibt es weniger Ausschuss, geringere Energiekosten und weniger Industrieabfall. Dadurch läuft die gesamte Anlage reibungsloser.