
Lassen Sie uns über unsere 300-mm-Carbonfaserrohre sprechen.
Wenn Sie etwas bauen, das so steif wie ein Brett sein muss – aber gleichzeitig leicht genug ist, um es mit einer Hand tragen zu können – dann sind diese 300-mm-Rohre genau das Richtige für Sie. Wir verzichten dabei auf die üblichen schweren Metalle wie Stahl oder Aluminium und verwenden stattdessen Polymere, die mit Kohlenstofffasern verstärkt werden.
Das Ergebnis? Sie erhalten die nötige Steifigkeit für Ihre Präzisionskomponenten – ohne die lästige zusätzliche Masse.
Eigenschaften bezüglich Bauweise und Festigkeit
Mit einer Länge von 300 mm eignen sich diese Rohre hervorragend für Anwendungen wie Roboterarme oder Stützstrukturen. Wir investieren viel Zeit in die Optimierung der Wandstärke. Es handelt sich dabei um ein Gleichgewichtsproblem: Man möchte eine ausreichende Festigkeit erreichen, damit das Rohr nicht zusammenbricht – doch man möchte gleichzeitig keine unnötige Masse hinzufügen.
Da wir die Fasern mittels Pultrusion-Verfahren verarbeiten, verlaufen sie entlang der Länge des Rohres. Dadurch wird verhindert, dass das Rohr unter Belastung nachgibt. Ein Hinweis: Wenn Sie versuchen, die Wandstärke möglichst gering zu halten, um jedes Gramm zu sparen, seien Sie vorsichtig. Zu viel Druck von oben kann dazu führen, dass das Rohr beschädigt wird.
Umgang mit den Komponenten
Eine der Vorteile dieser Materialien ist ihre chemische Inertie. Sie können sie auch in einem unordentlichen Arbeitsumfeld lagern – ohne befürchten zu müssen, dass Rost oder Korrosion die Komponenten zerstören.
Aber Achtung: Kohlenstofffasern sind nicht wie Metall. Sie biegen sich nicht – sie brechen vielmehr. Seien Sie daher bei der Montage vorsichtig. Wenn Sie einen Halter zu fest zusammendrücken oder versehentlich ein Rohr auf den Betonboden fallen lässt, können kleine Risse entstehen. Diese sind zwar nicht sichtbar, doch sie führen zur Verringerung der Festigkeit des Rohres. Behandeln Sie die Komponenten daher mit Respekt.
Zusammenfassung
Man findet diese Rohre überall – in Drohnenrahmen, Kamerastabilisatoren oder speziellen Industriegeräten. Sie ersetzen problemlos die normalerweise verwendeten schweren Legierungen. Da sie so leicht sind, müssen die Motoren nicht gegen so viel Trägheit ankämpfen. Das bedeutet, dass die Montage schneller erfolgen kann.
Ein letzter Tipp: Denken Sie daran, dass Kohlenstofffasern elektrischen Strom leiten. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kabel isoliert sind – sonst könnte es zu Kurzschlüssen kommen. Das ist sicherlich keine angenehme Erfahrung.